05.08.02 Friedrich Sieggrün, verstarb 04.05.1951 (†73. Jahr)

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05.08.02 Friedrich Sieggrün, verstarb 04.05.1951 (†73. Jahr)

Beitrag von Karsten »

Friedrich Sieggrün
Astrologe

*Donnerstag, 20.12.1877, 07:58:10 UTC, Lübeck, D, +010°41'10"/+53°52'10"

†Freitag, 04.05.1951, 01:25 UTC, Hamburg, D (73 J.), +010°00'00"/+53°33'00"
Ereignis Tod, morgens 01:25 UTC = 02:25 MEZ, Hamburg
  • Sieggrün,Friedrich_Rx+.GIF
    Sieggrün,Friedrich_Rx+.GIF (49.44 KiB) 3438 mal betrachtet
Ein kurzer Ablauf seines Lebens ist von Ludwig Rudolph, Hamburg, erschienen in „18. Studienabend vom 15.05.1951, 1. Halbjahresbericht 1951".
Erhältlich unter http://www.witte-verlag.com oder per Post: Michael Feist, Eppendorfer Landstr. 158, 20251 Hamburg. Siehe auch den nachfolgenden Artikel.

Hinweis


vorhergesagte Planetenbilder:

[list]
sMA / sSA =
sUR / sPO =
sNE / sPO =
[/list]


Sieggrün,Friedrich_1951_0504_WI.GIF
Sieggrün,Friedrich_1951_0504_WI.GIF (125.57 KiB) 3486 mal betrachtet

Tatsachen

SO-Bogen 74°24'29"


Der Tag

[list]
sSOt + sMAt =
00°18'

sURp + sPOt
21°43'
[/list]



Lebensjahr

[list]
sSOp + sKNs =
00°11'

sMAp + sSAt
00°11'
[/list]



Radix

[list]
sSOr + sKRr =
22°28'

sNEt + sPOs
00°20'
[/list]



sMCt, p, s, r, sASt, p, s, r und sMOt, p, s, r lassen sich ebenfalls abbilden.


Der Vergleich bestätigt die Funktion des „magischen Quadrates", die 5. Versuchsanordnung.


Karsten


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Re: 05.08.02 Friedrich Sieggrün, verstarb 04.05.1951 (†73 J)

Beitrag von Karsten »

Friedrich Sieggrün

*20.12.1877, 08:15:00 OZ = 07:32:16 UTC
Lübeck, laut Amt, +010°41'10"/+53°52'10"
*20.12.1877, 08:40:54 OZ = 07:58:10 UTC, korrigiert*

†04.05.1951, 02:25 MEZ, Hamburg, +010°00'00"/+53°33'00"


Nachruf über Friedrich Sieggrün
(*20.12.1877, 08:15 Lübeck, †04.05.1951, 02:25 MEZ, Hamburg)

vorgetragen von Ludwig Rudolph (1893-1982) am 18. Studienabend, 15.05.1951, Hamburg
(mit freundlicher Genehmigung von Michael Feist, Hamburg, vom 05.09.2015):

Abschrift
„Der Name Friedrich Sieggrün ist auf das engste mit der Entwicklung der Lehre Alfred Wittes verknüpft und Friedrich Sieggrün war es, der dieser Lehre der Astrologie den Beinamen „Hamburger Schule" gab.

Wenn man heute in Astrologenkreisen auf der ganzen Welt von „Hamburger Schule" spricht, so weiss man, dass die Lehre Alfred Wittes damit gemeint ist.

Der wollte nichts mehr, als dieser Lehre forschend dienen, als über die Dynamik des Himmel zur Erkenntnis der grossen Zusammenhänge im Weltall zu kommen, die bis in die tiefsten Tiefen der menschlichen Seele hineinwirken, die das klären helfen, wonach sich die menschliche Seele im Grund sehnt. Die Wittesche Lehre erschien ihm von allen astrologischen die brauchbarste, um diesem Ziele nachzugehen.

Ich selber verdanke Friedrich Sieggrün unendlich viel an selbstloser und freundschaftlicher Förderung auf astrologischem und auch auf menschlich-geselligem Gebiet. Er war Mensch und immer bereit zu dienen.

Im Lindiabund** lernte ich ihn im Frühjahr 1914 kennen; dort hielt er gelegentlich Vorträge über Astrologie und verwandte Gebiete und gab derzeit die Absicht kund, einen astrologischen Verein zu gründen zum Zwecke der Einführung in diese Lehre. Somit nahm ich teil an der Gründung seines „Kepler-Zirkels" und ich war einer seiner ersten Schüler im astrologischen Unterricht nach Brandler-Pracht.

Dann kam der Weltkrieg mit seinen Störungen. Bald war der eine, dann der andere eingezogen und um die liebgewordenen Abend beizubehalten, nachdem der Lehrer eingezogen war, sprang immer ein noch freies Mitglied ein, solange es ging.

Ich erinnere mich noch, wie etwa 1916-17 Friedrich Sieggrün mir sagte, er kenne einen Astrologen, der berechne über 2000 Direktionen im Horoskop, die alle stimmen, würde er ihn, wenn er aus dem Kriege zurückkäme, bitten, im „Kepler-Zirkel" seine Lehre bekanntzugeben.

Im Juli 1919 hielt dieser Mann dann im „Kepler-Zirkel" Hamburg, Gemeindehaus, Stifterstrasse, seinen ersten Vortrag. - Es war Alfred Witte.

Leider war ich dann einige Jahre auswärts Hamburgs und konnte an diesen Abenden nicht mehr teilnehmen, aber wenn ich mal besuchsweise in Hamburg war, gab mir Friedrich Sieggrün in der ihm eigenen, klaren belehrenden Art Anweisungen, die mich interessiert an der Entwicklung teilnehmen liessen.

In dieser Zeit schrieb Alfred Witte dann seine einführenden Artikel in den Zeitschriften „Astrologische Rundschau" und „Astrologische Blätter" und auf dem damals beginnenden Astrologen-Kongressen war Friedrich Sieggrün Wortführer für die Lehre Alfred Wittes. Damals prägte Friedrich Sieggrün auch den typischen Ausdruck „Hamburger Schule" für Wittes Lehre.

An den Abenden im „Kepler-Zirkel" nahm auch A. Frank Glahn öfter teil, der zu jener Zeit im Begriff war, sein Lehrwerk, „Systematische Deutung des Geburts-Horoskops" zu schreiben und dazu viele Anregungen von Witte erhielt.

Auf dem II. Astrologenkongress in Leipzig gab es unter den Astrologen große Erregung, als Friedrich Sieggrün erklärte. „Wir müssen uns alle noch einmal auf die Hosen setzen und von vorne anfangen zu studieren". Das wurde der Auftakt zu starken Anfechtungen, Auseinandersetzungen und Ablehnungen, die aber auf der anderen Seite weitere Kreise auf die Wittesche Arbeit aufmerksam machten und so zu ihrer Verbreitung beitrugen, denn es gibt ja immer genügend Leute, die wissen, dass es oft nicht die schlechtesten Früchte sind, woran die Wespen nagen.

So bekam Friedrich Sieggrün auf dem II. Astrologenkongress den Auftrag vom Theosophischen Verlagshaus, eine Einführungsschrift über die „Hamburger Schule" zu schreiben. Eine solche kam dann in der Reihe „Veröffentlichungen über Wissenschaft und Weltanschauung der Astrologie III unter dem Titel „Die Hamburger Astrologenschule" heraus.

In der 64 Seiten umfassenden Schrift schrieb Wilhelm Hartmann über „Einführung in die astrologischen Arbeitsmethoden der Hamburger Schule" und Friedrich Sieggrün über „Die Fliegerbombe". An diesem Beispiel führt Friedrich Sieggrün über das Häuserproblem, die Direktionen, die Transneptunplaneten, Transite, Deklinationsaspekte, Horoskop des Aszendenten, Progressiv-Horoskope und Planetenbilder und die Feinkorrektur in die Lehre ein. In seinem Geleitwort sagt er u.a.:


„Die Gedankengänge Wittes scheinen mir geeignet, dem Problem eine Wendung zu geben. Sie kennzeichnet sich dadurch, dass sie eine mathematische Durchdringung des Horoskops erfordert. Der schmale, unendlich verschlungene Pfad der Mystik mündet ein in den Weg der Naturwissenschaft."

Am Schluss seiner Schrift stellte Friedrich Sieggrün schon damals zusammenfassend als Ergebnis seiner Auswertung fest:

1. Der Sonnenbogen ist der richtige Direktionsbogen.

2. Der übliche Direktionsbogen 1° = 1 Jahr stellt einen Annäherungswert dar.

3. Die Auslösung der Ereignisse erfolgt durch Transite über Radixstände und sensitive Punkte.

4. Transite über sensitive Punkte ermöglichen die genaueste Korrektur.

5. Progressiv angezeigte Planetenbilder bedürfen zu ihrer Auslösung laufender Planetenbilder der gleichen Form in dem betreffende Lebensjahr.

6. Das durch progressive Planetenbilder angezeigte Ereignis wird in der Stunde fällig, in welcher dasselbe Bild laufend am Himmel erscheint.


Wenngleich sich auch in der Technik der Hamburger Schule seit jener Zeit vieles geändert hat, so ist diese grundsätzliche Zusammenstellung heute noch gültig. Die damals noch beachteten Zwischen-Winkel traten zurück. Die Schrift als solche ist nicht das geworden, was Verleger und Kongress erwartet hatten und die Einführung in die Hamburger Schule ist auch von Friedrich Sieggrün in einer weiteren Schrift nicht herausgegeben worden.

Er wandte sich mit besonderer Liebe dem Studium der Transneptun-Planeten zu und berechnete über die Witteschen: Cupido, Hades, Zeus und Kronos hinaus noch vier weitere: Apollon, Admetos, Vulkanus und Poseidon. Das geschah insbesondere aber erst nach dem Hamburger Astrologenkongress. So wurde der letzte seiner Reihe - Poseidon - in der Nacht vom 31. August zum 1. September 1934 gefunden, nachdem derselbe bereits 1927 vermutet war.

Der Astrologenkongress 1926 tagte in Hamburg, um den Astrologen Gelegenheit zu geben, die „Hamburger Schule" näher kennenzulernen. Durchgeführt wurde er vom „Astrologenverein Hamburger Schule", der in Ablösung des „Kepler-Zirkels" in den voraufgehenden Jahren von Friedrich Sieggrün ins Leben gerufen war. Der Kongress, an dem es oft heiss herging, brachte der „Hamburger Schule" neuen Auftrieb.

In den Vereinsabenden der „Hamburger Schule" nach dem Kongress gab Alfred Witte seine Regeln für Planetenbilder bekannt. Friedrich Sieggrün zog sich in jener Periode mehr und mehr von der Vereinstätigkeit zurück, da man sich seinen Wünschen und Forderungen entgegenstellte. Man interessierte sich mehr für die Wittesche Deutung als für die Sieggrünsche Nachweisrechnung vorwiegend mit seinen Transneptunplaneten.

So gelangte Friedrich Sieggrün - den Prinzipien der „Hamburger Schule" stets treu bleibend - auf den Weg des Einzelgängers, der in seiner Art weiterforschend sich bemühte.

Später berechnete Friedrich Sieggrün noch die von ihm so benannten Ur-Planeten und ihre fortgeschrittenen Werte. Nach seiner Hypothese handelt es sich bei diesen Ständen um die wirksamen Ausgangstellungen der Planeten bei der Geburt des Sonnensystems, also um den Zeitpunkt, an dem jeder dieser Himmelskörper sich in seiner Bahn gefangen hatte. Gewertet werden diese feststehende Urstände nach der Natur der Planeten.

Ich konnte meinem alten Lehrer nicht in die unbekannten Weiten des Raumes folgen, da ich näher der Erde gelegene Probleme zuerst einer Lösung zugeführt sehen möchte.

Als nach der Gestapozeit die Astrologie wieder frei wurde, bildete sich in völliger Abtrennung von anderen astrologischen Kreisen um Friedrich Sieggrün ein Kreis der Astrodynamiker, der im Sinne seiner Anregungen die Probleme und die exakte Formel verfolgte. Dieser Kreis gab auch kleine Veröffentlichungen heraus und beabsichtigt noch, die Ergebnisse seiner Arbeit bekanntzugeben.

Es geht mit ihm ein ernster und gewissenhafter Forscher, dem es versagt war, zu seinen Lebzeiten die Probleme, die ihn bewegten, gelöst zu sehen. Nach seinen eigenen Worten wird der Geist, der sie löst, erst nach Jahrhunderten erscheinen.

Er war als Steinbock (richtig: Schütze) ein treuer Kamerad und Helfer für alle, die seinem Denken entgegenkamen."

Ende der Abschrift aus
„1. Halbjahresbericht 1951", Seite 40-43, Astrologische Studiengesellschaft (Hamburger Schule) e.V., Hamburg
_________________________________
**BIBLIOGRAPHISCHE MITTEILUNGEN aus dem Verein Deutscher Freimaurer, August 1928, Nr. 4, Herausgeber Hans Quint. Arbeit für den „Lindiabund". -. Wendet sich im Vorwort 'S. 3-6 gegen den ... den „Lindiabund" hrsg. Fortgesetzt wurden die Arbeiten über das ...
...digilib.ub.uni-freiburg.de/document/263061728/.../263061728.pdf
__________________________________

*Friedrich Sieggrün, *20.12.1877, 08:15 OZ = 07:32:16 UTC
00:42:44 östl. Länge Lübeck,+010°41'10"/+53°52'10"

laut Amt, 07:32:16 UTC = 08:15 OZ
  • MC 05°02' SKO
    WI 00°00' WID
    SO 28°35'12 SCH
    AS 26°40' SCH
    MO 26°14' ZWI
    KN 25°16' WAS
    ME 17°23' STE
    VE 15°35' WAS
    MA 05°23' WID
    JU 11°34' STE
    SA 14°34' FIS
    R UR 29°23' LOE
    R NE 05°02' STI
    R PL 23°56' STI
    R CU 13°43' ZWI
    HA 14°22' WAS
    R ZE 26°20' ZWI
    KR 01°22' WID
    R AP 04°44' LOE
    AD 07°45' FIS
    R VU 13°30' STI
    R PO 05°16' JUN

korrigiert 07:58:10 UTC = 08:40:54 OZ (s. „1. Halbjahresbericht 1951", Seite 43)
  • MC 11°40' SKO
    WI 00°00' WID
    SO 28°36'18 SCH
    AS 02°35' STE
    MO 26°29' ZWI
    KN 25°16' WAS
    ME 17°24' STE
    VE 15°36' WAS
    MA 05°23' WID
    JU 11°34' STE
    SA 14°34' FIS
    R UR 29°23' LOE
    R NE 05°02' STI
    R PL 23°56' STI
    R CU 13°43' ZWI
    HA 14°22' WAS
    R ZE 26°20' ZWI
    KR 01°22' WID
    R AP 04°44' LOE
    AD 07°45' FIS
    R VU 13°30' STI
    R PO 05°16' JUN
†04.05.1951, 02:15 MEZ, Hamburg, +010°00'00"/+53°33'00"
    • ***

Karsten
------------------

Nachsatz
Von Michael Feist erhielt ich am 05. Oktober 2015 folgende Nachricht:
  • Lieber Herr Kröncke,

    vielleicht eine interessante Information für Sie. Mir ist vor einigen Tagen eine Karteikarte aufgefallen wo Sieggrüns Tod mit 2:15 Uhr Nachts (statt 2h25) angegeben wurde. Die gleiche Zeit nennt auch der Halbjahresbericht (17. Studienabend 8.5.1951). Nach der Karteikarte starb Frau Sieggrün wenig später im November 1951.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Feist
Ende der Mitteilung.

Karsten
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Re: 05.08.02 Friedrich Sieggrün, verstarb 04.05.1951 (†73 J)

Beitrag von Karsten »

aus „Nachrichten-Blatt" der „Astrologischen Gesellschaft in Deutschland", 1. Jahrgang, Oktober 1924, Nr. 6/7, S. 98-101

Referat von Friedrich Sieggrün:
Die graphische Darstellung des Lebensweges.

„Graphische Darstellungen werden in neuerer Zeit in ständig wachsendem Maße herangezogen, um der ziffernmäßigen Beobachtung von Tatsachen eine anschauliche Form zu geben. Die aus den Beobachtungs- und Forschungsergebnissen abgeleiteten Zahlen werden zeichnerisch dargestellt und bilden ein wertvolles Hilfsmittel, Vergleiche und Prüfungen anzustellen. Die Technik macht von diesen Darstellungen seit längerer Zeit ausgiebigen Gebrauch.

Schon James Watt benutzte das Indikatordiagramm dazu, die Leistung der Dampfmaschine zu bestimmen und einen Einblick in den Arbeitsvorgang zu gewinnen. Das selbstregistrierende Barometer, welches die Schwankungen des Luftdruckes aufzeichnet, findet ausgedehnte Anwendung in der Meteorologie. Auch in anderen Wissenschaften werden diese überaus praktischen und übersichtlichen Zeichnungen verwandt, um die bestehenden Zusammenhänge klar zum Ausdruck zu bringen.

Die Hamburger Schule hat dieses wichtige Hilfsmittel in ihren Dienst gestellt, um die Wechselwirkung zwischen Sonnenkosmos und Menschenleben einer Prüfung zu unterziehen.

Es wurde hierdurch dem Problem eine leicht zugängliche Fassung gegeben. Die graphischen Darstellungen wollen speziell den Zusammenhang erläutern, der zwischen den zu einem bestimmten Zeitpunkte fälligen Direktionen und den zu gleicher Zeit sich abspielenden Begebenheiten im Leben eines Nativen bestehen.

Sie dienen in erster Linie dazu, uns darüber zu informieren, 'welche Direktionen zu einer beliebigen Zeit unseres Lebens wirksam sind. Es ist dann zu prüfen, ob die durch die Diagramme gegebenen Zahlenwerte mit den stattgefundenen Ereignissen in innerem Zusammenhange stehen. Aus den Diagrammen sind folgende Werte zu ersehen:

1. Die aus den Direktionsberechnungen sich ergebenden Gestirnstellungen.

2. Der Fälligkeitstermin der Direktionen.


Durch diese Faktoren läßt sich in einfacher Weise eine Korrelation konstatieren. Die Grundlage der Direktionen soll zunächst einer Betrachtung unterzogen werden. Unter Direktionen werden in der Astrologie Rechnungsmethoden verstanden, die es gestatten, den Zeitpunkt eines im Leben eintretenden Ereignisses näher zu bestimmen. Die Zeit, die bis zum Eintritt des Ereignisses ablaufen muß, wird durch den Direktionsbogen ermittelt. Derselbe ergibt sich aus dem Abstande und der Aspektformung des Signifikators und Promissors, die für ein Ereignis bedeutsam sind. Dieser Bogen, in Zeit umgewandelt, dient zur genauen Bestimmung des Fälligkeitstermins.

Der Schlüssel für die Umrechnung dieses Bogens in Zeit lautet: 1 Grad gleich 1 Jahr des Lebens. Die Praxis zeigt uns, daß bei Anwendung desselben große Fehler entstehen. Das hat dazu geführt, daß die Direktionen, zum großen Schaden der Astrologie, stark vernachlässigt werden. Wie ist nun der Schlüssel entstanden und welche Vorstellungen mögen ihm zu Grunde liegen?

Astrologische Werke wissen hierüber nichts mitzuteilen. Es wird nirgends der Versuch unternommen, eine Erläuterung dieser Regel zu geben, welche für die Astrologie von fundamentaler Bedeutung ist. Wie ein Axiom zieht sich durch alle Werke der lapidare Satz hindurch: »Ein Grad gleich ein Jahr«. Die folgenden Überlegungen dürften uns dem Problem nähern.

In jeder Nativität wird der Stand des Erdkörpers im Zodiak durch die Radixsonne angegeben. Die Visierlinie Sonne—Erde trifft die Ekliptik in der Opposition des Erdkörpers. Der Native als Bewohner der Erde befindet sich bei der Geburt in dem Punkte der Ekliptik, der durch die Opposition der Radixsonne gegeben ist. Das tägliche Fortschreiten der Erde in ihrer Bahn ist in der Ephemeride durch die scheinbare Fortbewegung der Sonne in Bogenmaß verzeichnet. Es zeigt uns also die fortschreitende Sonne in ihrer Opposition stets den Punkt der Ekliptik, in dem sich der Erdkörper und mithin auch der Körper des Geborenen befindet.

In der Technik der Progression entspricht nun ein Tag einem Jahre. Es zeigt also der Stand der progressiven Sonne in Tagen nach der Geburt die Lage des Nativen in der Ekliptik in Jahren nach der Geburt, die diesen Tagen entsprechen. Es ist deshalb die Differenz der progressiven und der Radixsonne für den Geborenen als Direktionsbogen für Jahre und Tage des Lebens anzusehen. Dieser Bogen wird von der Hamburger Schule als Sonnen-Bogen bezeichnet und ist nach den langen günstigen Erfahrungen, die mit demselben gemacht sind, als der maßgebende zu betrachten.

Der Direktionsbogen variiert für Menschen, die zu verschiedenen Zeiten des Jahres geboren sind. Er schwankt zwischen den Grenzwerten 0°57' und 1°01'. Die Bewegung des Erdkörpers in seinem Laufe um die Sonne ist im Aphel am 2. Juli 0° 04' geringer wie im Perihel am 1. Januar. Der Bogen 1° = 1 Jahr stellt einen Durchschnittswert dar, welcher bei der Benutzung zu Fehlern von mehreren Graden führen kann.

Der Sonnen-Bogen des Fürsten Bismarck, geboren am 1. April 1815, gestorben am 30. Juli 1898 ist bei einem Alter von 83 Jahren 4 Monaten am Lebensende gleich 80°31', rechnet man 1° gleich 1 Jahr, ist derselbe gleich 83°20', weist also eine Differenz von 2°49' gegenüber dem Sonnen-Bogen auf. In solchen Fällen sind alle Direktionsberechnungen mit dem Schemabogen zweck- und nutzlos.

Die Astrologen der »Hamburger Schule« haben die Bedeutung des neuen Direktionsbogens für die Praxis klar erkannt und verwenden ihn ausschließlich. In der von mir geleiteten Hamburger Astrologenschule, in der die Forschungsergebnisse einer systematischen Prüfung unterzogen werden, arbeiten alle Schüler nur mit diesem.

Auch bei der graphischen Darstellung wird er der vorangehenden Rechnung zu Grunde gelegt. Das in denselben verkörperte Direktionsverfahren weist folgenden Gedankengang auf.

Der Radixgestirnsstand wandert als feste Konstellation mit der progressiven Sonne in der Ekliptik weiter und formt hierdurch zu den Radixständen neue Direktionsbogen. Diese neuen Stände der Radixplaneten, die durch das Vorrücken alle mit dem Sonnen-Bogen entstehen, werden von der Hamburger Schule als »vorgeschoben« bezeichnet, um sie von den progressiven zu unterscheiden.

Bei den progressiven Ständen rückt jeder Planet mit dem Bogen vor, den er selber an einem progressiven Tage zurücklegt, während bei den vorgeschobenen alle Planeten mit dem Bogen der progressiven Sonne weiter wandern. Die Geburtskonstellation drückt dem Geborenen für Lebenszeit ihr Siegel auf. Er ist der Träger, der bei der Geburt gleichsam in ihm fixierten Radixstände und wurde zum Mikrokosmos, der fortan in steter Wechselwirkung mit dem Makrokosmos steht. Durch die laufende Sonne wird die Lage dieses Mikrokosmos in der Ekliptik angezeigt. Die progressive Sonne zeigt uns die Lage desselben in Jahren nach der Geburt, die den Tagen entsprechen und ebenfalls die hierdurch veränderte Lage der Radixgestirnung, die in ihm als einheitliches Ganzes wirkt und durch ihn zum Ausdruck gebracht wird.

Werden die Radixplaneten in Länge vorgeschoben, ergeben sich Direktionen der vorgeschobenen Stände zu den Radixständen. Sie bilden den Gegenstand der graphischen Darstellung I.

Werden die Radixgestirne in Länge und Breite vorgeschoben, so ergeben sich Direktionen der vorgeschobenen Deklinationen zu den Radixdeklinationen. Sie bilden den Gegenstand der graphischen Darstellung II.

Die vorzüglichste Eigenschaft derselben besteht darin, daß alle Direktionen chronologisch geordnet sind und für jedes Kalenderjahr ohne weiteres entnommen werden können. Bei Jahresprognosen ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Durch Messung mittels Maßstab ist man ferner in der Lage, den Monat des eintretenden Ereignisses abzulesen. Der starke Einfluß der mit dem Sonnen-Bogen vorgeschobenen Gestirne tritt durch diese deutlich hervor. Die Tafeln können für einen beliebig zu wählenden Zeitraum entworfen werden. Unser Leben währet 70 Jahre und man wird mit dieser Lebensdauer wohl meistens ausreichen. Die eintretenden Geschicke, die durch die Direktionen angezeigt werden, können von der Wiege bis zum Grabe verfolgt werden und bieten dem Astrologen ein anschauliches und übersichtliches Bild des Lebesweges dar, wie es in der astrologischen Technik durch kein anderes Hilfsmittel erreicht wird.

Mangelhaft korrigierte Horoskope zeigen sich in diesen graphischen Darstellungen dadurch, daß die Koordinaten des Aszendenten und Meridianes nicht zu der richtigen ,Zeit die für ein Ereignis maßgebenden Planeten schneiden. Es ist mittels dieser Darstellungen also auch eine Korrektur auszuführen.

Bei der Berechnung der Direktionen, wie sie in den Darstellungen erscheinen, sind Aspekte verwandt, wie sie in der Praxis teilweise nicht üblich waren. Der Abstand der Aspekte von einander beträgt sieben Grad 30 Minuten. Diese Teilung ist konsequent durchgeführt. Dieselben verlaufen in der Reihenfolge 0°, 7°30', 15°, 22°30' usw.

Vielfache von 22°30' erhielten die Bezeichnung 16tel, da 22°30' = 1/16 des Kreises ist.

z. B. 22°30' = 1/16, 67°30' = 3/16, 112°30' = 5/16', 157°30' = 7/16

Die übrigen Vielfachen von 7°30' wurden als 48tel bezeichnet, weil 7 : 30 = 1/48 des Kreises wie 7 x 30 = 1/48, 37 x 30 als 5/48 usw.

Die Bezeichnung ist so gewählt, daß die Zähler der Brüche nur aus Primzahlen gebildet werden. Vielleicht ist es im Laufe der Zeit möglich, eine einfachere Art -der Kennzeichnung zu schaffen.

Diese Winkelgrößen ähneln in ihrer Wirkung, soweit festgestellt werden konnte, alle dem Halbquadrat, sind also nicht günstig. Des Leides ist eben mehr in der Welt wie der Freuden.

Für die Deklination kam bisher der Parallelschein als ein einzigster Aspekt in Frage. Derselbe wird gebildet, wenn zwei Planeten gleichen Abstand vom Äquator haben. Die Deklinationen können gleichnamig und ungleichnamig sein. Die neueren Forschungen haben ergeben, daß die Winkelabstände, welche in der Länge üblich sind, auch auf die Deklination ausgedehnt werden müssen.

Auch hier gibt es Aspekte 7°30', 15', 22°30', 30° usw., wie an Hand der Darstellung II mittels Maßstab gezeigt wird. Durch sorgfältige systematische Prüfung und Rechnung wurde deren Bestehen von mir einwandfrei festgestellt. Als Erweiterung dieser Feststellung zeigen sich die Deklinationstransite durch Aspekte. Dieselben sind durch das Deklinationshoroskop, auf das ich hier nicht näher eingehen kann, leicht festzustellen.

An Hand einiger Zeichnungen, die in der Astrologenschule als Lehrmittel dienen, ging Fr. Sieggrün nun zu der praktischen Seite seines Vertrages über."

***

Zu diesem Artikel gibt es keine weiteren Abbildungen.


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Re: 05.08.02 Friedrich Sieggrün, verstarb 04.05.1951 (†73 J)

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aus
Friedrich Sieggrün
»Astrologische Rundschau«
18. Jahrgang, Oktober 1926, Heft 7, Seite 279-286
5. Astrologen-Kongreß Hamburg, 20. bis 22. Juli 1926
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Karsten
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Re: 05.08.02 Friedrich Sieggrün, verstarb 04.05.1951 (†73. J

Beitrag von Karsten »

Die Hamburger Schule
»Astrologische Rundschau«
18. Jahrgang, Septemer 1926, Heft 6, Seite 259-261

Prognose der Hauptversammlung
5. Astrologen-Kongreß Hamburg, 20. bis 22. Juli 1926
von Friedrich Sieggrün
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1926_AstrolRundschau_5.Astrologen-KongrHamg_Progn_4.jpg
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Re: 05.08.02 Friedrich Sieggrün, verstarb 04.05.1951 (†73. J

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Re: 05.08.02 Friedrich Sieggrün, verstarb 04.05.1951 (†73. J

Beitrag von Karsten »

Friedrich Sieggrün
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Re: 05.08.02 Friedrich Sieggrün, verstarb 04.05.1951 (†73. J

Beitrag von Karsten »

Karsten

Alle seine Veröffentlichungen, soweit sie bekannt sind und seine Mitstreiter.
Interessierte mögen sich bitte wenden an: Friedrich Sieggrün
*Donnerstag, 20.12.1877, 08:15 OZ (07:32:15 UTC/WZ), Lübeck
†04.05.1951, 02:25 MEZ, Hamburg

SO-Bg 74°24'29"
MC/MC = ZE/VU = MO/VU = MA/NE = AS/NE = UR/AD

Lisbeth Rappe, Hamburg, engste Mitarbeiterin bis zu seinem Tod.


1940/1945, Unstimmigkeiten zwischen Sieggrün und Rudolph, Trennung

22.03.1947, 16:19 MEZ
Gründung der Gruppe „Astrodynamik in Hamburg" mit ein paar Hamburger Freunden der Astrologie. Die Gruppe wurde dem Verein „Bund deutscher Lebensreformer e. V.", Lübeck, angeschlossen.

Artikel

1924
Die graphische Darstellung des Lebensweges
III. Astrologen-Kongress, Berlin 1924, 4. September 1924
In: „Nachrichtenblatt der Astrologischen Gesellschaft in Deutschland." Theosophisches Verlagshaus Dr. H. Vollrath, Leipzig 1. Jahrgang, 1924, Heft 6/7, S. 98-101

„Die Fliegerbombe. Astrologische Skizze."
In: „Die Hamburger Astrologenschule." Sonderheft der „Astrologischen Rundschau". Theosophisches Verlagshaus, Leipzig, 1925

1925
Astrologen-Verein „Hamburger Schule"
gegründet am 31. Oktober 1925, 21:45:51 MEZ, Hamburg, Altona, Neueburg 9, +009°57'24"/+53°33'04"
In: „Nachrichtenblatt." Berichtet über die Fortschritte und den Aufbau der astrologischen Gesellschaften und bringt Mitteilungen und Nachrichten über die ganze astrologische Bewegung im In- und Ausland. Beiheft der „Astrologischen Rundschau", Leipzi, 2. Jahrang, Dezeber 1925/Januar 1926, Nr. 9/10, S. 94-95

1926
Die Hamburger Schule
In: „Astrologische Rundschau". Zeitschrift für astrologische Forschung, Wissenschaft und Weltanschauung. Theosophisches Verlagshaus Dr. H. Vollrath, Leipzig, 18. Jahrgang, September 1926, Heft 6, S. 237—243

Prognose der Hauptversammlung
5. Astrologenkongress, Hamburg 1926, 20.-22. Juli 1926
In: „Astrologische Rundschau".18. Jahrgang, September 1926, Heft 6, S. 259—261

Die Korrektur eines Horoskops nach Gesichtspunkten der
Hamburger Schule.
In: „Astrologische Rundschau".18. Jahrgang, November 1926, Heft 8, S. 321—336

1929
Bericht über die Transneptun-Planeten Apollon, Admetos, Vulkanus
„... Den Hamburger Astrologen wurden diese Planeten erstmalig bekannt gegeben in der Versammlung am 5. September 1927." (S. 96)

"Die Namensgebung erfolgte unter Berücksichtigung der Eigenschaft. Entnommen wurde der Name der griechischen Mythologie, um die Einheitlichkeit der Bezeichnung nicht zu beeinträchtigen."
  • für den 5. Apollon Symbol s
    für den 6. Admetos Symbol t
    für den 7. Vulkanus Symbol u

„Das Symbol des Apollon ähnelt dem Jupitersymbol und erhielt die Zwillingsbalken, weil er mit dem Zeichen Zwillinge korrespondiert."

„Das Symbol des Admetos enthält das Zeichen des Stieres mit einem Kreuz darin, welches abwärts verlängert ist, weil dieser Planet mit dem Zeichen Stier korrespondiert ..."

„Das Symbol des Vulkanus erhielt den für die Feuerplaneten typischen Pfeil, senkrecht stehend auf der Spitze eines gleichseitigen Dreieckes. Dieser Planet korrespondiert mit dem Zeichen Widder."„
(S. 128)

„Nachrichten der Hamburger Schule. I. Nova."
In: „Astrologische Rundschau". Zeitschrift für astrologische Forschung, Wissenschaft, Weltanschauung, Lebenskunst. Theosophisches Verlagshaus Dr. H. Vollrath, Leipzig 21. Jahrgang, Mai/Juni 1929, Heft 2/3, S. 92-97
  • „I. Nova. Fortsetzung." Juli 1929, Heft 4, S. 128-130
    „I. Nova. Fortsetzung." August/September 1929, Heft 5/6, S. 189-193

1929
Methodische Arbeitsweise mit
Summen, Halbsummen, Differenzen,
Halbsummen mit Differenzen und deren Antiszien

Auf Sieggrüns Artikel Bezug nehmend Artikel von
Fr. Sachs: „Wie erkennt man den Astrologen aus dem Horoskop?" S. 285-289

Sieggrüns Stellungnahme dazu auf S. 289, darin Ankündigung weiterer Artikel, „Architektonik" und „Prolegomena".

„Nachrichten der Hamburger Schule. 2. Prolegomena. Fortsetzung."
November/Dezember 1929, Heft 8/9, S. 280-285


1930
  • III. Architektonik

    IV. Architektonik

    II. Prolegomena
1931
Aug. Frankenfeld
„Die transneptunischen Planeten Apollon — Admetos — Vulkanus."
in: Neue Sternblätter, 1931, Ebertin Verlag, Görlitz, S. 254-255, 384-385

1937
Poseidon gefunden
Sonntag, 19.09.1937, 18:11:05 MEZ, Hamburg-Altona
(in: Die Auffindung des Planeten Poseidon. Nachrichtenblatt, „Bund Deutscher Lebensreformer e. v. , Lübeck, Nr. 1, 1948)

Drude, Detmold, „Der neuentdeckte Transneptun-Planet Poseidon"
In: „Mensch im All", Nr. 22, August 1937, S. 309-316

1939
Dipl. Ing. Gerhard Krüger
„Poseidon-Wirkungen".
In: „Mensch im All", Nr. 11, August 1939, S. 314-320

1947
Die Richtlinien der Astrodynamik
verlesen am 26.04.1947, 17:30 DSZ, veröffentlicht am 28.04.1947 vom „Bund Deutscher Lebensreformer e. v. , Lübeck)

„Als Astrodynamik wird hier die Wissenschaft von den Kräften der Gestirne des Sonnensystems in ihren Beziehungen zum Erdkörper und zu dessen Bewohnern bezeichnet...."

1948
Die Auffindung des Poseidon
In: Nachrichtenblatt, „Bund Deutscher Lebensreformer e. v. , Lübeck, Nr. 1, 1948
  • Das Himmelsbild der Gruppe „Astrodynamik" in Hamburg
    Nr. 2, 3, 1948

    Ricarda Huch
    Nr. 4, März 1948

    Die Gestirnsstände der Erde
    Nr. 4, 5, 6, 1948

1951
Nachruf, In: 1. Halbjahresbericht 1951, S. 40-43, Astrologische Studiengesellschaft (Hamburger Schule) e. V., Hamburg
Astrologische Monatshefte, 3. Jahrgang, Hefte 5/6, 1951, Hamburg
Mensch im All, 1951

1957
Gerhard von Harscher, „Wie Sieggrün arbeitete."
In: „Aspekte", 3. Jahrgang, 1957/1958, S. 42-52

1995
Hamburger Hefte, 4/1995, S. 15-18


Karsten
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