02.07.00 Planetenbild und 'astrologischer Code'

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Karsten
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02.07.00 Planetenbild und 'astrologischer Code'

Beitragvon Karsten » Sonntag 1. Juni 2014, 20:24

Das Planetenbild und der "astrologische Code"

Planetenbilder* und Häuser bilden die Grundlage der „Hamburger Schule". Das Planetenbild lässt sich grafisch auf folgende Weise darstellen:

Übungshoroskop Thomas Mann, *06.06.1875, 09:32:16 UCT/WZ, Lübeck, +010°41'00"/+53°52'00"

Abbildung, hervorgehoben sind Sonne und Neptun, Merkur und Apollon, Jupiter und Neptun, Mond und Kronos

    Mann,Thomas,Rx,1875_0606,Nobelpreis.gif
    Mann,Thomas,Rx,1875_0606,Nobelpreis.gif (52.84 KiB) 884 mal betrachtet


    Die geometrische Figur (Trapez) ist ein grafisch dargestelltes Planetenbild. Es zeigt die Verteilung der Faktoren auf die Häuser an und die Winkelabstände der Faktoren untereinander (statische Auswertung, die erste Deutungsebene, z. B. hier Neptun im 2. Sonnen-Haus). Die darin enthaltene symmetrische Anordnung nennen wir Planetenbild, das seinerseits einer algebraischen Gleichung entspricht (dynamische Auswertung, die zweite Deutungsebene, z. B. hier SO/NE = ME/ME, Schriftsteller).
    Die Figur beschreibt nicht den Schriftsteller, weil sich solche geometrische Figur häufiger in Horoskopen findet. Erst die Zusammensetzung des Planetenbildes zeigt Schriftsteller, erfolgreicher, Nobelpreis an. Darüber hinaus gewährleistet die Sprache noch nicht ein Abbild der manchmal unvorstellbaren Wirklichkeit.

    - Sonne und Neptun, Schriftsteller
    - Merkur und Apollon, viel schreiben, international gelesener Schriftsteller
    - Jupiter und Neptun, Nobelpreis
    - Mond und Kronos, hohes Niveau im Volk


Der „astrologische Code"
Wie lesen eine Horoskop-Zeichnung nicht wie ein Bild, das entsprechend der Verteilung der Faktoren etwas darstellen soll und zu interpretieren ist. Hinter jeder Horoskopzeichnung bzw. unter der Oberfläche der Horoskopgrafik befinden sich, nicht sofort sichtbar, symmetrisch angeordneten Strukturen. Ihre mathematische Darstellung fand Alfred Witte. Er nannte sie Planetenbilder. Sie werden wie algebraische Gleichungen gelesen.
Planetenbild, - viewforum.php?f=55

Alle 22 Faktoren, von MC bis Poseidon, miteinander kombiniert ergeben 253 Halbsummen. Jede der 253 Halbsummen formt mit sich und mit jeder anderen Halbsumme in 'schrumpfender' Summandenzahl ein Planetenbild. Daraus werden 32.131 mögliche Planetenbilder. Etwa 25 % davon liegen als Textbausteine vor.

Neben den 253 Halbsummen gibt es 253 Summen und zwei Mal 253 Differenzen, A-B und B-C. Insgesamt also 4 x 253 Positionen, jeweils eine Hälfte eines Planetenbildes bzw. ein Teil einer Gleichung. Sie alle zusammen ergeben den „astrologischer Code".

Nachstehend folgt der „astrologische Code" für die 253 Halbsummen in Thomas Manns Horoskop.

Thomas Mann, *06.06.1875, 09:32:16 UCT/WZ, Lübeck, +010°41'00"/+53°52'00"

    Mann,Thomas,1875_0606,Rx,Code,Halbsummen.GIF
    Mann,Thomas,1875_0606,Rx,Code,Halbsummen.GIF (61.31 KiB) 839 mal betrachtet



__________
*Den Begriff „Planetenbild" in der Astrologie wählte erstmals Alfred Witte in seinem Artikel „Die Auswertung des Erd-Horoskops und die Auslösung seiner sensitiven Punkte." in „Astrologische Rundschau", Leipzig, 11. Jahrgang, August-September 1921, Heft 11/12, Seite 172.
Download ... - http://www.astrax.de/pdf/08_Die%20Auswe ... Punkte.pdf



Karsten


verwendete Progamme "Hamburger Schule": aktuell, 2017, WSL-10.9 und T-Auswert-57, Demos siehe unter: http://www.astrax.de

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